Pflegen mit Kopf, Hand und Herz

Berufsfachschule für Altenpflege der Stiftung Marienhospital

AOK-Institut: 130.000 zusätzliche Pflegekräfte bis 2030

 

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"Pflege-Report 2019"

AOK-Institut: 130.000 zusätzliche Pflegekräfte bis 2030         18.07.2019

Bis 2030 werden allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung zusätzlich rund 130.000 Pflegekräfte in der Langzeitpflege gebraucht.

Das teilte jetzt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) mit. Das Institut bezieht sich dabei auf die Zahlen, Daten und Ergebnisse seines jüngst veröffentlichten "Pflege-Reports 2019".

Den Angaben zufolge klafft schon heute eine große Lücke zwischen der Zahl der benötigten Pflegekräfte und dem tatsächlich vorhandenen Personal. Hochgerechnet auf Vollzeitstellen pflegen und betreuen aktuell knapp 590.000 Fachkräfte die gesetzlich Versicherten Pflegebedürftigen. 2030 würden rund 720.000 Personen benötigt. Bis zum Jahr 2050 steige der Bedarf auf insgesamt knapp eine Million Pflegekräfte.

"Dabei sind weitere Einflüsse auf den Personalbedarf in unserer Projektion noch gar nicht abgebildet", sagt Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs "Pflege" im WIdO und Mitherausgeberin des "Pflege-Reports 2019". So entwickelt sich die Zahl der Pflegebedürftigen regelmäßig deutlich schneller, als es sich allein aufgrund der demografischen Entwicklung ergibt. Auch die bereits angekündigten Regelungen zur verbesserten Personalbesetzung in Pflegeheimen seien in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt.

Wie sich der Bedarf an Fachpersonal in Zukunft entwickelt, hängt nach ihren Worten eng mit der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit zusammen. Laut "Pflege-Report" waren 2017 rund 4,6 Prozent der gesetzlich Versicherten auf Pflege angewiesen. Nach den Prognosen des WIdO wird ihr Anteil bis 2030 auf 5,5 Prozent steigen. 2050 werden sogar 7,4 Prozent der gesetzlich Versicherten auf Unterstützung durch die Pflegekasse angewiesen sein.

 

"Pflege-Report 2019"

AOK-Institut: 130.000 zusätzliche Pflegekräfte bis 2030          18.07.2019

 

Bis 2030 werden allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung zusätzlich rund 130.000 Pflegekräfte in der Langzeitpflege gebraucht.

Das teilte jetzt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) mit. Das Institut bezieht sich dabei auf die Zahlen, Daten und Ergebnisse seines jüngst veröffentlichten "Pflege-Reports 2019".

Den Angaben zufolge klafft schon heute eine große Lücke zwischen der Zahl der benötigten Pflegekräfte und dem tatsächlich vorhandenen Personal. Hochgerechnet auf Vollzeitstellen pflegen und betreuen aktuell knapp 590.000 Fachkräfte die gesetzlich Versicherten Pflegebedürftigen. 2030 würden rund 720.000 Personen benötigt. Bis zum Jahr 2050 steige der Bedarf auf insgesamt knapp eine Million Pflegekräfte.

"Dabei sind weitere Einflüsse auf den Personalbedarf in unserer Projektion noch gar nicht abgebildet", sagt Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs "Pflege" im WIdO und Mitherausgeberin des "Pflege-Reports 2019". So entwickelt sich die Zahl der Pflegebedürftigen regelmäßig deutlich schneller, als es sich allein aufgrund der demografischen Entwicklung ergibt. Auch die bereits angekündigten Regelungen zur verbesserten Personalbesetzung in Pflegeheimen seien in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt.

Wie sich der Bedarf an Fachpersonal in Zukunft entwickelt, hängt nach ihren Worten eng mit der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit zusammen. Laut "Pflege-Report" waren 2017 rund 4,6 Prozent der gesetzlich Versicherten auf Pflege angewiesen. Nach den Prognosen des WIdO wird ihr Anteil bis 2030 auf 5,5 Prozent steigen. 2050 werden sogar 7,4 Prozent der gesetzlich Versicherten auf Unterstützung durch die Pflegekasse angewiesen sein.

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