Pflegen mit Kopf, Hand und Herz

Berufsfachschule für Altenpflege der Stiftung Marienhospital

Pflegefachfrau/-mann ab 2020 neue Berufsbezeichnung

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Foto:© Jürgen Kothe von Li.: MitarbeiterInnen und Leitungskräfte der Berufsfachschule,der Kooperationspartner,Interessierte mit Frau Hirchert (Bildmitte) und rechts Schulleiter Jürgen Kothe als Veranstalter.

Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV)

Durch das ab 2020 gültige Pflegeberufegesetz wird die Pflegeausbildung umfassend modernisiert, reformiert und an veränderte Herausforderungen ab Januar 2020 angepasst.

Ab 2020 gilt neue Berufsbezeichnung:" Pflegefachfrau/-mann" für die dreijährige Pflegeausbildung. Alle bis dahin erworbenen Berufsbezeichnungen, als Alten-, Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenschwester/-pfleger behalten ihre staatlich anerkannten Berufsbezeichnungen.

Mit dieser Pflegereform setzen der Bundestag und der Bundesrat auf eine Qualitätsoffensive in der Pflege. Die bisherigen Berufe- Alten- Gesundheits- undKranken-, Kinderkrankenschwester/-pfleger werden in einer neue Ausbildung zusammengeführt, so Schulleiter Jürgen Kothe, der Stiftung Marienhospital Papenburg.

Bereits zum zweiten Mal konnte Frau Hirchert, vom Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben aus Hannover, in die Berufsfachschule- Altenpflege – Papenburg eigeladen werden, um über die neue Pflegeausbildung zu informieren. csm kathrin-hirchert 07dc02876c

Frau Kathrin Hirchert ist  Beraterin / Referentin vom „Beratungsteam Pflegeausbildung“ des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ in Hannover und unterstützt zusammen mit den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Regionen Deutschlands. Sie stehen für Fragen rund um die neue Pflegeausbildung zur Verfügung. und beraten, informieren Pflegeeinrichtungen, Altenpflegeschulen, sowie alle an der Altenpflegeausbildung Interessierte zu Bundes- und landesrechtlichen Fragen des Pflegeberufegesetz.

Darüber hinaus informiert das Beratungsteam auch über den neuen Pflegeberuf und organisiert Ausbildungsverbünde sowie unterstützt Netzwerke.

Der Einladung  der Berufsfachschule -Altenpflege- folgten eine Vielzahl der verantwortlichen Leitungskräfte  aus den angegliederten und weiteren Kooperationseinrichtungen die und Weitere an der  Pflegeausbildung beteiligte.

In dieser Veranstaltung wurde über die Strukturen der neuen Pflegeausbildung und deren Finanzierung informiert. Als Vorteil ist zu sehen, dass, das Schulgeld abgeschafft wird und dieser Wettbewerbsnachteil endlich der Vergangenheit angehört.

Die Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste werden verpflichtet, den Auszubildenden somit eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen. Eine Finanzierungsverordnung regelt dafür die notwendigen Details. Die Finanzierung der Pflegeausbildung erfolgt zukünftig über Ausgleichsfonds (Umlagefinanziert), die in den Bundesländern einzurichten sind.

In diese Fonds zahlen alle Krankenhäuser und alle Pflegeeinrichtungen ein. Die Länder sowie die soziale Pflegeversicherung und die private Pflegepflichtversicherung  beteiligen sich in geringerem Umfang   Aus den Fonds  werden die Ausbildungskosten finanziert und entsprechende Mittel an die ausbildenden Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste ausgezahlt. Auch die Pflegeschulen erhalten Geld aus diesen Fonds.

Mit dieser Verordnung wird eine weitere Hürde genommen, um die Ausbildung in der Pflege attraktiver zu gestalten und gleichfalls der Rahmen geschaffen für eine professionelle Pflegeausbildung, die die Zukunftsfragen (u. a. die Demografie) anspricht.

Damit liegen nun alle rechtlichen Voraussetzungen vor, damit die neue Ausbildung im Jahr 2020 starten kann.

weitere Infos

www:altenpflegeschule.net

gez. Jürgen Kothe ,Schulleiter