Pflegen mit Kopf, Hand und Herz

Berufsfachschule für Altenpflege der Stiftung Marienhospital

"Nach Innen wachsen um nach Außen stark zu werden "

 

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Fotos: Jürgen Kothe © von links: Schulleiter Jürgen Kothe, Schulseelsorger und Dipl. Theologe Heinz Günter Nee sowie die AltenpflegeschülerInnen des Kurses 22.

AltenpflegeschülerInnen sind dem "Sterben und Tod" auf der Spur

Mit einem gewichtigen Thema im Reisegepäck reisten für eine Woche 16 AltenpflegeschülerInnen der Berufsfachschule Altenpflege Papenburg der Stiftung Marienhospital mit Ihren Lehrkräften auf die ostfriesische Insel Spiekeroog.

Auf dem Stundenplan stand das Thema "Leben mit Sterben und Tod". "

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Mit einem sehr mulmigen Gefühl bin ich hier hergefahren, aber in den ersten drei Tagen bin ich schon ein kleines Stück von Innen gewachsen", so eine Teilnehmerin.

Der evangelische Jugendhof, die Eigenarten der Insel mit Ihrer unsagbaren Stille und Ruhe, dem rauen Seewind und weitlosen Stränden und Wege geben den TeilnehmerInnen die einmalige Möglichkeit fernab von den vielfältigen Ablenkungen des Alltages sich mit diesem Thema auf vielfältige Weise auseinanderzusetzen.

Es ist keine Standard Unterrichtsform, natürlich auch kein Frontalunterricht, sondern Kompetenzorientiert um von " Innen" nach "Außen“ stark zu werden. 

Nicht nur für werdende Pflegekräfte ist dieses" das Thema der Themen".

P1080957 Trost und Trauergebet in der letzten Stunde   P1080603  P1080670

Es geht uns" Alle "etwas an. Der Tod kann plötzlich in unser Leben treten und uns aus der gewohnten Bahn reißen. Es sei denn, wir haben wir uns bereits zu Lebzeiten ein jeder von uns vorbereitet mit allen Facetten, die das Thema mit sich bringt.

Fragen stehen im Raum: was passiert beim Sterben, was ist zu veranlassen, auch bei den verschiedenen Kulturen, welche Vorsorgemaßnahmen sind erforderlich. Auch das Gebet und Trösten steht auf der Tagesordnung und so manch einer verdrängt diese Thema.

"Wir sind geboren um zu leben und zu sterben", heißt es schon in der Bibel, aber wer nicht wirklich sein Leben gelebt hat, für denjenigen kann das Sterben zu einer sehr großen Herausforderung werden, so Schulleiter Jürgen Kothe.

Diese Fahrt ist keine Klassenfahrt, sondern eine Art" Lebensschule" ,so Kothe. Wir sind dankbar für dieses freiwillige Vertiefungsseminar, welches wir bereits seit 25 Jahren erfolgreich anbieten. Über Spenden freuen wir uns immer wieder. denn dieses Seminar wird ausschließlich von den Teilnehmern getragen.

Der Tod auf dem Stundenplan forderte jeden Einzelnen sehr individuell heraus. Auch für werdende Pflegefachkräfte heißt es sich täglich aufs Neue diesem Thema persönlich zu stellen.

Gemeinsam mit dem Schulleiter Jürgen Kothe und Dipl. Theologen und Schulseelsorge Heinz Günter Nee begleitet von Dr. Helmut Oelmann, fuhren diese Lehrkräfte auf die Insel Spiekeroog.

Von vielen ehemaligen Teilnehmerinnen wird dieses Seminar als "Einzigartig und Unerlässlich "in der Altenpflegeausbildung und darüber hinaus, bezeichnet.

Ein Setting der besonderen Art wobei die TeilnehmerInnen das Lerntempo angeben, wie auch Sterbende auch.

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Foto Schulleiter  Jürgen Kothe

Ps.

Wie wäre es mal mit ehemaligen Absolventen oder Interessierten nach Spiekeroog zum o.g.Thema zu fahren.

Teilen Sie Ihr Interesse einfach mal mit.

Zeitraum: Drei Tage- Freitag bis Sonntag- .ab auf die Insel Spiekeroog.

Grp Größe: ca  16 TN  2 Referenten

Kosten  spätere Info.

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